GEMMA HABIBI

Roman, Ullstein Fünf

Hintergrundinfos hier

Prosser_Habibi_2.inddEin fulminantes Porträt der Jetztzeit: In Syrien wütet Krieg, Flüchtlinge erreichen Europa, die Gesellschaft gerät in Aufruhr. All das streift das Leben von Lorenz. Er trainiert für die Meisterschaft, will siegen, will frei sein und reist dafür bis nach Westafrika. Sein Freund, der nach Wien geflohene Zain, genannt Z, träumt von einem Schlag, der ihn als Boxer unsterblich macht. Zwischen den beiden steht die Fotografin Elena. Mit ihrer Kamera hält sie die unruhige Gegenwart fest. Und den finalen Kampf.
Kurdistan, Wien, Ghana: Drei Welten, drei Leben, drei Runden im Boxring. Ein dichter, intensiver Roman über Obsession und Freundschaft, Engagement und Aufbruch. (via Ullstein)

Pressestimmen

“…der Roman nimmt ordentlich Fahrt auf. Das Boxen wird zur Metapher, die von Brutalität und Zärtlichkeit erzählt. Und von letzten Konsequenzen.”, Hamburger Abendblatt 

“Den Kampf übersetzt Prosser in einen atemlosen Tanz, jede Schrittfolge in einen zwischen Lippen hervor gestoßenen Livekommentar.” — Elisa von Hof, Spiegel Online

“große Erzählkunst” — Frank Pommer, Die Rheinpfalz 

“Mit Gemma Habibi hat [Prosser] seine Leidenschaft für den Ringkampf in eine mitreißende literarische Form gebracht.” — Peter Zimmermann, ORF, ex libris 

„diese schmerzvolle Gleichzeitigkeit [von privilegierten Backpackern und Flüchtlingen wider Willen], die unsere Gegenwart prägt, weiß der Roman in Bilder zu bannen, die lange nachhallen“ — Katja Gasser, 3sat Kulturzeit 

“Eine Hommage an den Boxsport, dicht und eindringlich.” — Theresa Hübner, WDR 1

“Syrien, Österreich und Ghana – diese drei Länder bilden die Schauplätze für eine hochaktuelle, politische Erzählung über die verschiedenen kleinen und großen Kämpfe und Ziele im Leben und im Boxring – dieser Ort, an dem letztlich doch jeder gleich ist.” — Sally-Charrell Delin, SR 2 KulturRadio 

“Prosser schreibt das Porträt einer Generation ohne Kompass – quer durch alle Schichten und Nationalitäten. Und glänzt mit einer einfühlsamen Ode an das Boxen.” — Doris Kraus, Die Presse 

“[D]ieser Roman – und da muss man jetzt [...] Muhammad Ali bemühen – tanzt wie ein Schmetterling und sticht wie eine Biene.” — Wolfgang Popp, Ö1